Donnerstag, 14. Januar 2016

Essen und Sport

Das System mit den Unterseiten gefällt mir nicht so richtig weshalb ich meine ganze Ernährungs-, Sport- und Gewichtsbuchführung hier als normalen Post einstelle.

Wenn ich schreibe, das Essen lief gut, dann habe ich mich an meine Plan gehalten. Der sieht im Moment so aus:
1500 kcal verteilt auf 3-4 Mahlzeiten. Wenn ich noch Hunger habe darf ich nach den Mahlzeiten Obst und Gemüse essen, ohne dass das auf mein Kalorienkonto schlägt. Allgemein versuche ich mich ausgewogen und gesund zu ernähren und relativ eiweißreich zu essen, weil ich eher viel Sport mache.
Mit diesem System habe ich schonmal ganz gute Erfahrungen gemacht.

Meine (ideale) Sportwoche:
Montag: Fitnessstudio, leichtes Ganzkörperkrafttraining mit Fokus auf Rückenfitness, Dienstag: Ballett, Mittwoch: Kampfsport, Freitag: Kampfsport, Sonntag: Joggen.

10-01-16

Essen lief gut.
War joggen

11-01-16

Essen lief ganz gut heute.
Im Fitnessstudio war ich auch.

12-01-16

Ballett check
Essen auch gut bis jetzt

13-01-16

Zu viel gegessen
Aber zwei Stunden Kampfsport

14-01-16

Essen gut
Planmäßig kein Sport heute

Dienstag, 12. Januar 2016

So, komme gerade vom Sport. Happy :-)

Neue Seiten für Gewichtverlauf, Essen und Sport

So, ich habe jetzt zwei Unterseiten angelegt.
Eine Seite um mein Gewicht zu erfassen und eine Seite um buchzuführen, ob ich mich an meinen Essensplan gehalten habe und ob ich Sport gemacht habe.
Ich weiß allerdings noch nicht so richtig, ob mir diese Aufteilung gefällt, zumal Einträge auf diesen Unterseiten nicht als neue Einträge meines Blogs auf meinem Dashboard etc. erscheinen.
Hat zu dieser Aufteilung irgendjemand eine Meinung? :-)

Montag, 11. Januar 2016

Zirkuläres Essverhalten

Häufig folgt mein Essverhalten einem zirkelförmigen Muster. Ich könnte auch mit einem anderen Punkt beginnen, aber ich fange mal mit der Fressphase an.

1

Die Fressphase dauert in der Regel einige Wochen. Ich esse in dieser Zeit sehr viel, vor allem indem ich viele Zwischenmahlzeiten einfüge was soweit geht, dass ich das Gefühl habe ich höre kaum noch auf zu essen.. Teilweise lasse ich das einfach geschehen, teilweise versuche ich gegenzusteuern und erlebe dann das Gefühl des Kontrollverlusts.
Diese Phase geht einher mit einer Angst zu wenig zu essen zu bekommen, Hunger zu haben.
Diätversuche, die ich in dieser Phase starte scheitern.

2

In der nächsten Phase beginnt eine, nennen wir es mal „Opferbereitschaft“ gegen den Fressdrang/die Fresslust anzuarbeitern. Ich fühle mich weniger bedürftig und weniger bedürfnisgesteuert.
In dieser Zeit findet häufig eine gezielte Selbstkonditionierung statt, indem ich mich wieder verstärkt mit dem Thema abnehmen beschäftige, gerne auch mit den krasseren Formen. Das erzeugt häufig eine Art Sehnsucht.

3

Irgendwann kommt dann die dritte Phase: die Umsetzung der Sehnsucht nach weniger in mein Essverhalten.
In der Regel brauche ich ca. eine Woche, um mich wieder an die Rationierung meines Essens und an die niedrigere Kalorienanzahl zu gewöhnen. In dieser Zeit esse ich deutlich weniger als vorher, aber noch nicht so wenig wie ich gerne würde, sondern eher die Menge, um mein Gewicht zu halten
 

4

Danach kommt dann die Abnahmephase.
Diese Phase löst zunächst eine Abnahmeuphorie aus. In diesem Stadium befinde ich mich gerade. Es fällt mir nicht übermäßig schwer mich an meinen Plan zu halten, ich fühle mich freudig erregt, ich träume davon wie viel ich abnehmen möchte.

5

Als nächstes kommt die Phase in der ich das Gefühl habe, dass das Thema Abnehmen viel zu viel meiner geistigen Kapazität beansprucht und mich von Dingen abhält, die wichtig sind und die ich machen muss. Es wird zunehmend schwieriger mich zu disziplinieren. Ich habe das Gefühl, dass es mir nicht gut tut.

Und genau an dieser Stelle besteht die Gefahr in Phase eins zurückzufallen und der Kreis schließt sich.






Sonntag, 10. Januar 2016

Update

Essen lief heute gut. Sport war auch gut, ich war eine Stunde joggen und habe danach noch Rückenfitness gemacht.
Gestern war die Essensmenge in Ordnung, nicht so, dass ich abnehme, aber nicht fürchterlich zu viel.
Am Tag davor fand die eingeplante Fressorgie beim Geburtstag meines Vaters statt.

Ich muss mir mal überlegen, ob ich hier jetzt regelmäßig poste wie das Essen lief und was ich an Sport gemacht habe.

Wenn ich schreibe, das Essen lief gut, dann habe ich mich an meine Plan gehalten. Der sieht im Moment so aus:
1500 kcal verteilt auf 3-4 Mahlzeiten. Wenn ich noch Hunger habe darf ich nach den Mahlzeiten Obst und Gemüse essen, ohne dass das auf mein Kalorienkonto schlägt. Allgemein versuche ich mich ausgewogen und gesund zu ernähren und relativ eiweißreich zu essen, weil ich eher viel Sport mache.
Mit diesem System habe ich schonmal ganz gute Erfahrungen gemacht.

Meine (ideale) Sportwoche:
Montag: Fitnessstudio, leichtes Ganzkörperkrafttraining mit Fokus auf Rückenfitness, Dienstag: Ballett, Mittwoch: Kampfsport, Freitag: Kampfsport, Sonntag: Joggen.

De facto läuft es dann häufig nicht ganz so. Dienstags muss ich zum Beispiel manchmal das Ballett ausfallen lassen, weil ich länger Uni habe. Ballett und Kampfsport sind letzte Woche ganz ausgefallen, weil noch Schulferien waren. Stattdessen bin ich gejoggt und habe Rückenübungen gemacht. Und so weiter und so fort.
Ganz allgemein kann man wahrscheinlich sagen: ich mache irgendwie mehrmals die Woche Sport, die Ausgestaltung kann wechseln.

Warum ich mich mit meinem derzeitigen Gewicht nicht wohlfühle:
  • Ich bin zu dick um Jeans zu tragen. Es ist nicht so, dass es keine Jeans in meiner Größe gibt, aber mein Bauch ist so dick, dass es keinen Hosenschnitt gibt, der angenehm ist.
  • Ich kann viele Marken überhaupt nicht mehr tragen, weil meine Kleidergröße größer als 42 ist.
  • Es gibt keine Balletttrikots in meiner Größe.
  • Ich kann beim Ballett bestimmte Übungen nicht richtig ausführen, weil meine Beine zu dick sind.
  • Ich habe Angst so fett zu werden wie mein Vater.

Freitag, 8. Januar 2016

Willkommen im Übergewicht!

Die letzten Tage habe ich deutlich normaler gegessen.
Heute habe ich mich dann seit Ende November wieder das erste Mal auf die Waage getraut: BMI 25,7. Ich habe seit Ende November 5 oder 6 kg zugenommen. Autsch.
Heute hat mein Vater Geburtstag und wir feiern das indem wir essen gehen. Das passt im Moment wie die Faust aufs Auge.
Ich würde gerne noch was zu meinem „normaler Essen“ schreiben, leider habe ich gerade nicht genug Zeit.
To be continued...

Dienstag, 5. Januar 2016

Mein Vater und sein Essen

Zunächst muss ich mich ein bisschen für das pubertäre Geschimpfe über meinen Vater rechtfertigen glaube ich. Ich weiß, dass es ein Zeichen von Wohlmeinen ist, dass mein Vater beim Essen so interferiert, weil Essen für ihn selbst einen enorm hohen Stellenwert hat. Dieses Eingreifen verkennt aber zwei Dinge: zum einen das andere Personen immer noch selbst am besten wissen, ob sie gerade etwas essen möchten oder nicht und zum anderen, dass mein Vater selbst etwas krude Vorstellungen über gute Ernährung hat.
Ich glaube mein Vater und sein Essverhalten ist auf jeden Fall auch mindestens einen eigenen Post wert. 

Mein Vater war ein dünner Junge und später im Studium ein pummeliger Erwachsener. Gegen Endes seiner Studienzeit hat er begonnen Bodybuilding zu betreiben und hat innerhalb weniger Monate durch strenge Diät und sehr viel Sport seinen Körper sehr drastisch verändert. Danach war er schlank und sehr muskulös, hat das aber soweit ich weiß nicht lange aufrecht erhalten können. Aus meiner Kindheit erinnere ich mich an meinen Vater als dicklich-muskulös.
Vor vielleicht 10 Jahren (?) hat er aufgehört zu rauchen und dabei bis deutlich über die Grenze zur Adipositas hinaus zugenommen. Zu der Zeit hatte er starken Bluthochdruck und leichten Diabetes Typ II, außerdem einen leichten Schlaganfall. Gemeinsam mit meiner Mutter hat er dann begonnen leichten Sport zu treiben und wieder einige Kilo verloren. 

Mein Vater hat ein sehr intensives Verhältnis zum Essen. Er mag zum Beispiel gerne Fleisch. Aber er mag es nicht einfach, sondern propagiert das Fleischessen als eine Art Lebensphilosophie. Bei uns zu Hause darf es keine Mahlzeiten ohne Fleisch geben, weil alles außer Fleisch kein (Zitat) „richtiges Essen“ ist. Zum einen weigert er sich einfach fleischfreie Mahlzeiten zu essen zum anderen wird das bei ihm durch einen gewissen missionarischen Eifer ergänzt.
Des Weiteren hat er einen gewissen Hang zu halbesoterischen Nahrungsergänzungsmitteln mit denen er sich phasenweise sehr intensiv beschäftigt wie zum Beispiel Gelee Royal oder Entschlackung durch Apfelessig.
Und er ist immer sehr bestrebt seine Meinung zum Essen anderer kundzutun häufig in aggressiver Art und Weise.
Eine kleine Anekdote: Ich war beim Metzger zum Abendbrot einkaufen, eine andere Kundin klagte der Verkäuferin ihr Leid, dass die 14-jährige Tochter übertrieben fettarm essen und sogar bei Lachsschinken den letzten Rest Fett abpulen würde. Ich hatte diese kleine Episode aus irgendwelchen Gründen beim gemeinsamen Abendessen erzählt woraufhin mein Vater plötzlich schreit: „Diese verwöhnten Fotzen sollte man hungern lassen bis sie ihre eigene Scheiße fressen!“ (sic!)
Da fällt einem nichts mehr ein. Beispiele dieser Art lassen sich mehr finden, aber ich glaube das ist ausreichend illustrativ. 

Außerdem macht er sich auf bösartige Art und Weise über den Bruder meiner Mutter lustig, der mit ähnlichen Gewichtsproblemen zu kämpfen hat wie er.
Und natürlich das dauernde kommentieren und missionieren. Man kann wenn mein Vater dabei ist kaum etwas essen ohne dass es das Falsche, zur falschen Zeit, zu viel oder zu wenig ist seiner Meinung nach mit der er ja auch nicht hinter dem Berg hält.
Vor einigen Jahren hat mein Vater angefangen gelegentlich zu kochen was sozial sehr kompliziert war. So kompliziert, dass meine Mutter sein Getue beim Kochen auf ihre Liste „Dinge wegen denen ich mich von dir scheiden lasse, wenn du sie nicht änderst“ gesetzt hat, die mein Vater vor ein paar Jahren vorgelegt bekommen hat. Details klammer ich hier mal aus. 

Als Jugendliche war ich unzufrieden mit meinem Gewicht, hätte mich aber im Leben nicht getraut offiziell eine Diät zu machen, weil mein Vater dagegen gewisse Aggressionen hatte, s. die Geschichte mit dem Lachsschinken. Dafür habe ich dann heimlich tageweise nichts gegessen, wenn es sich gerade gut einrichten ließ, ich z.B. lange in der Schule war.
Bei uns in der Familie wurde (und wird) immer erwartet, dass man zu den Mahlzeiten viel isst. Ich habe im Laufe der Jahre einen Überfressmodus entwickelt, extra für die Essen mit meinen Eltern, der nach folgendem Muster abläuft: Ekel – Übelkeit – Bauchschmerzen. Und wenn ich über den Bauchschmerzpunkt hinaus esse, kann ich auf einmal sehr, sehr viel essen. 

Inzwischen ist das alles etwas entspannter geworden, auch weil ich mich besser abgrenzen kann, aber ein bisschen lästig können bestimmte Muster immer noch sein und jeden Tag würde ich auch wirklich nicht bei meinen Eltern essen wollen.

Soweit die kleine - große Ergänzung zu meinem vorherigen Post.